Nächstes Spiel BLW

Samstag, 26 September 2026
SPG FC Munderfing/Pfaffstätt vs Union Diersbach
15:00 | JP-Service-Arena, Munderfing

Nächstes Spiel 2. SW

Freitag, 25 September 2026
ATSV Laab vs SPG Pfaffstätt/Munderfing 1b
20:00 | Sportplatz Laab, Laab

Auswärtssieg in Gilgenberg

In der Bezirksliga West hat die Druckhaus Adame Union Gilgenberg gegen die SPG Permatinger Munderfing/Pfaffstätt mit 1:4 verloren. Für Neo-Trainer Patrick Ladner war vor allem die erste Halbzeit ausschlaggebend, weil der Landesliga-Absteiger von Beginn an im Spiel war, früh vorlegte und sich eine klare Führung erarbeitete. Auch nach dem Anschluss der Gastgeber hatte er laut eigener Aussage nie das Gefühl, dass der Sieg ernsthaft in Gefahr geraten könnte.

Frühe Führung als Befreiung nach schwierigen Wochen

Für Ladner begann der Nachmittag genau so, wie er es sich nach zuletzt vier Niederlagen gewünscht hatte. „Wir sind heute richtig gut reingestartet, haben eine richtig gute erste Halbzeit gehabt und so ziemlich alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte der Trainer nach dem Spiel. Dass seine Mannschaft in der 17. Minute durch Daniel Greinecker mit 1:0 in Führung ging, war für ihn mehr als nur das erste Tor des Tages. „Natürlich war wichtig, dass wir einmal 1:0 in Führung gegangen sind. Das tut nach vier Niederlagen immer gut“, sagte Ladner. Die Gäste blieben danach am Drücker und legten nach. Fabian Spatzenegger erhöhte in der 29. Minute auf 2:0, kurz vor der Pause schnürte Greinecker mit dem 3:0 in der 42. Minute seinen Doppelpack. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen, und genau diese erste Hälfte war für Ladner der Teil der Partie, der den Grundstein legte.
Drei Tore bis zur Pause und viel Lob für die Art, wie sie herausgespielt wurden

Besonders zufrieden war der Trainer nicht nur mit der Anzahl der Treffer, sondern auch mit der Art, wie sie entstanden. „Alle drei Tore waren super rausgespielt. Genau das, was wir wollen, mit Verlagerungen drinnen“, erklärte Ladner. Er sprach davon, dass man in jeder Aktion gesehen habe, dass seine Mannschaft unbedingt treffen wollte. Diese Entschlossenheit zog sich für ihn durch die gesamte erste Halbzeit. „Wir waren von Sekunde eins an voll da, voll drinnen, haben die Zweikämpfe angenommen und die richtige Mentalität gezeigt“, sagte er. Für Ladner war das der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Teams. Munderfing/Pfaffstätt sei spielerisch besser gewesen, habe die Duelle angenommen und habe deutlich erkennen lassen, dass man diesen Sieg unbedingt wollte. Dass daraus bis zur Pause ein klares 3:0 wurde, passte für ihn deshalb auch vollkommen ins Bild.

Kurzer Hänger nach der Pause, aber Sieg geriet nie ins Wanken

Ganz ohne Wackler verlief die Partie aus Sicht der Gäste allerdings nicht. Kurz nach Wiederbeginn kam Gilgenberg durch Julian Datz in der 48. Minute auf 1:3 heran. Genau diese Minuten nach dem Seitenwechsel sprach der Trainer auch als Phase an, in der noch Luft nach oben bleibt. „Da haben wir ein paar Minuten drin gehabt, wo wir einen leichten Hänger hatten“, sagte er. Gleichzeitig betonte er aber ebenso klar: „Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass der Sieg in Gefahr ist.“ Seine Mannschaft fing sich wieder und kam in der Folge laut Ladner trotzdem zu weiteren sehr guten Möglichkeiten. In der 70. Minute machte Michael Bauböck mit dem 4:1 endgültig alles klar. Deshalb fiel das Fazit des Trainers deutlich aus: „Ich denke, der Sieg geht in Ordnung und ist auch in der Höhe verdient.“

Körperbetontes Spiel weggesteckt und mit Rückenwind ins nächste Match

Neben der spielerischen Überlegenheit hob Ladner auch hervor, dass seine Mannschaft die körperliche Gangart der Gastgeber angenommen habe. Die Union Gilgenberg sei „extrem körperlich“ aufgetreten, sagte der neue Trainer, teilweise sei das für seinen Geschmack sogar „mehr als grenzwertig“ gewesen. Er wollte die Leistung von Schiedsrichter Weilhartner zwar nicht kommentieren, sprach aber davon, dass es einige harte Situationen gegeben habe. Umso wichtiger war für ihn, dass seine Elf das annahm und sich davon nicht aus dem Konzept bringen ließ. Gleichzeitig fand er auch respektvolle Worte für den Gegner und hofft, dass sich die beiden verletzungsbedingten Wechsel als nicht zu schwerwiegend herausstellen. Für die eigene Mannschaft soll dieser Sieg nun vor allem eines bringen: neuen Schwung. „Das tut der Stimmung gut, das tut der Moral gut“, sagte Ladner. Viel mehr als ein Zwischenschritt soll der Erfolg aber nicht sein. „Das bringt uns im nächsten Spiel nichts mehr, weil da wartet wieder ein schwerer Gegner. Aber wir haben gesehen, was wir leisten können, wenn wir das umsetzen, was wir uns vornehmen.“

 

Quelle: www.ligaportal.at

 

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